Das war unser Still-Leben 2010
Monatelange Planung ,Vorbereitung und Anspannung hatte ein Ende.
Hoffnungsfroh und neugierig waren alle, was der Tag so bringen würde.
Und er brachte eine ganze Menge.
Nahezu sämtliche angemeldeten Fan-Club Mitglieder trafen pünktlich
um 09.30 Uhr in unserer Vereinsgaststätte“Ritterschänke“ ein.
Lediglich Min und Gerd,aus dem Lande des Vizeweltmeisters angereist,
hatten wohl noch Winterzeit und waren um 10.30 Uhr der festen Meinung,
dass sie die ersten seien.
Nachdem man dann die neuen T-Shirts übergestreift und für gut befunden
hatte, machte man sich bei sehr schönem Wetter auf den Weg.
Mit riesigem Gepäck in Form von Verpflegung, Zelten, Bildwänden,Kleider-
ständern und Bollerwagen zog man zunächst zur Ritterburg.
Dort wurden etliche Gruppenfotos geschossen und auch noch etwas
trinkbares aufgenommen.
Weiter ging es dann zu unserem Platz auf der A40.
Der Weg dorthin verlief, bis auf eine kleine Ausnahme, ruhig und gelassen.
Direkt unterhalb der A40 Brücke Stadion hatte sich eine kleine Gruppe
Uecken aus Wengern niedergelassen.
Die Kommentare waren entsprechend und sollten auch, so hörte man jedenfalls,noch den ganzen Tag andauern.
Pünktlich um 11.00 Uhr erreichten dann 78 BO-JU’s und Freunde ihr Ziel:
Block 79 – Kilometer 9,9 – Tische 4, 5 und 6
Die Örtlichkeit gestattete es, dass wir uns standesgemäß ausbreiten
und auch das Mauerwerk zum Tunnel als dekorative Plakatwand nutzen
konnten.
Nachdem der Rogersche Pavillon endlich stand, die Kleiderständer bestückt
und die Bilderwände aufgebaut waren, wurde erst einmal gefrühstückt.
Dabei wurden die beiden Kletterburschen Sebi und Wilde bewundert.
Sie befestigten an einer Schilderbrücke, für alle deutlich sichtbar,
unsere neue große Fan-Club Fahne.
Natürlich gab es auch Pannen. Ich denke da an einen Zitronenkuchen,
der auch abends noch wohlbehalten in unserem Backofen stand.
Oder die Sache mit der Heliumpulle für die Luftballons. Erst fehlte sie,
dann tauchte sie auf, dann war sie leer.
Immerhin warteten 1.000 Bochumer Jungen Ballons darauf aufgeblasen
zu werden.Mit langem Atem und guter Puste klappte es aber.
Glückliche Kinderaugen dankten es einem.
Die Bilderwände und die ausgestellten Fan-Club Artikel fanden sehr, sehr
viele Bewunderer.Häufig hörte man so Aussagen wie:
„Kennst du den noch? Die sah aber früher gut aus!Hat der Dicke wirklich mal
in das Trikot reingepasst?“
Faszinierend fanden viele Kinder die alte Kutte von Dirk W..
Dieser Pelzbesatz hatte etwas.Was mochte es wohl für ein Tier gewesen sein?
Die Sache mit den Eichhörnchen kam nicht so gut an. So entschied man sich
lieber für ein Kunststoffprodukt und die Welt war wieder in Ordnung.
An unseren Tischen wurden wir von vielen Freunden, Bekannten und anderen
Fan-Clubs besucht.
Am Nachmittag gesellte sich dann auch Thomas Ernst zu uns. Neben sportlichen
Belangen wurde er natürlich auch gefragt, warum der VfL keinen eigenen
Tisch oder Stand eingerichtet hatte.Man hätte ein Heimspiel gehabt- so aber
wieder eine große Chance vertan. Leider!
Kurz vor Schluss der Veranstaltung traf dann wie versprochen auch Frank Goosen an unserem Stand auf.
Von ihm war zu erfahren, dass unsere Ausstellungen und Aktionen gut beim
Publikum angekommen und ihm auch mitgeteilt worden wären.Schön!
Dann war mit ihm Fotoshooting, Autogramme schreiben und Plaudereien
angesagt.
Überraschend stellten wir dann fest, dass es Zeit zum Abbau war.
Wir packten unsere Sachen zusammen und verließen glücklich, aber auch
ziemlich erschöpft „unsere A40“.
Auf einen Absacker ging es dann noch in den schönen Biergarten der Ritterburg.
Hier merkte man aber deutlich, dass der Tag viel Kraft gekostet hatte.
Das gute Moritz lief nicht mehr so flüssig wie sonst und nach und nach
verabschiedete sich jeder nach Hause.
Zufrieden und glückselig lies man noch den Tag Revue passieren,
um dann tief einzuschlafen.
Ich glaube, dass wir alle an der Still-Leben A40 Aktion viel Freude hatten
und diesen Tag immer in Erinnerung behalten werden.
Lobo